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Stuck

Spiegelkabinett von Schloss Falkenlust, Brühl

Im Spätsommer des Jahres 2001 wurde die vergoldete Stuckdecke des Spiegelkabinetts in Schloss Falkenlust zu Brühl konserviert und restauriert. Konservierende Maßnahmen waren dringend erforderlich, um einem Verlust an der Originalsubstanz der Gipsstuckaturen und der aufliegenden Polimentvergoldung entgegenzuwirken.

Nach der Konservierung der Originalsubstanz sollten durch gezielte restauratorische Eingriffe Fehlstellen an den Stuckaturen und der Vergoldung geschlossen werden. Durch das Aufbringen einer Patina auf die neueren, stark glänzenden Vergoldungen wurde eine Harmonisierung des optischen Gesamteindrucks der vergoldeten Deckenstuckaturen erreicht. Desweiteren war eine Neufassungen der Decke vorgesehen: Auf der Grundlage der Befunduntersuchung des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege erfolgte eine Rekonstruktion. Die ursprüngliche Farbgebung der Wandrücklagen im Bereich der Deckenkehle, des Deckenplafonds und -spiegels wurde wiederhergestellt.

Oberer Salon von Schloss Falkenlust, Brühl

Der Obere Salon ist der zentrale Repräsentationsraum im ersten Obergeschoss des Jagdschlosses Falkenlust, das heute zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. An den Wand- und Decken-kehlenstuckaturen von Carlo Pietro Morsegno (um 1731) wurden umfangreiche Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt.

Neben dem mechanischen Entfernen der Altanstriche, die die detailliert plastisch ausgearbeiteten Stuckoberflächen stark zugesetzt hatten, wurden Sicherungen an losen Stuckelementen, plastische Stuckergänzungen und Kittungen vorgenommen. Im Anschluss wurde der gesamten Raumschale entsprechend der Befunduntersuchung die ursprüngliche Farbigkeit zurückgegeben. Die Holzpaneele und Türen erhielten gemäß der maltechnischen Untersuchung des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege eine mit Bleiweiß ausgemischte Temperafassung. 

 

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